Hervorgehobener Artikel

Willkommen!

Da sind Sie ja! Gucken Sie sich um, klicken Sie ruhig überall druff und werfen nen Blick rein -

hier finden Sie praktisch alles, was ich so in meinem Bühnenleben anstelle.

Songs zum Anhören, das eine oder andere Video – und der alltägliche Wahnsinn zum Nachlesen im Blog.

Und natürlich Termine.
Kommende Projekte.
Und lustige Bildchen! Naja…. Gut, wenn man den Hecht auf dem ersten Bild fragt -
aber egal.

Viel Spaß!

Was kommt….

Inventur 2013 – Alles außer Tiernahrung!

Unser ganz spezieller Jahresrückblick 2013 -
da fiebern wir ja schon das ganz Jahr drauf hin!
Heidi Friedrich und ich basteln natürlich schon längst an adretten kleinen Nümmerchen
für einen unvergesslichen Abend.

Und nach der Kritik der Mainpost hat sich das sogar gelohnt:)))

Jahresrückblick am Neunerplatz: Ein ganzes Jahr in zwei Stunden gepackt
Birgit Süß und Heidi Friedrich machen „Inventur 2013“ im Theater am Neunerplatz

„Warum soll man eigentlich das ganze Jahr Nachrichten schauen, wenn wir Ihnen alles in zwei Stunden erzählen?“, fragen Heidi Friedrich und Birgit Süß das Premierenpublikum im Theater am Neunerplatz. Und dann erinnern die Kabarettistinnen in einem fulminanten und zu Recht von den Besuchern gefeierten Jahresrückblick an alles, was 2013 die Gemüter bewegt hat.

Es ist eine sehr politische „Inventur 2013“, die die beiden da auf die Bühne bringen. Es geht um Roland Pofalla, der die NSA-Affäre kurzerhand beendet hat, um die FDP und Rainer Brüderle, um die SPD und die Frage, wann Angela Merkel deren Vorsitzende wird, auch um Markus Lanz und um VIPs und VUPs, wobei man sich unter letzteren „very unimportant persons“ vorzustellen hat.

Birgit Süß und Heidi Friedrich wollen wissen, wer eigentlich Deutschland regiert, „wenn alle Politiker immer im Fernsehen herum stehen“, sie sind überzeugt, dass Modezar Harald Glööckler Pontifex geworden wäre, wenn RTL das Sagen hätte und sie äußern die Vermutung, dass der Rücktritt von Benedikt VI. etwas damit zu tun haben könnte, dass er „seine Doktorarbeit möglicherweise nicht nur mit Gottes Hilfe geschrieben hat“. In Anlehnung an den weiland standrechtlich erschossenen Bären Bruno bezeichnen sie den Kölner Kardinal Joachim Meisner als „Problembischof“, sie prophezeien, dass der neue gläserne Aufzug am Markt nur so lange in Betrieb sein wird, bis Bürgermeister Adolf Bauer sich daran das Hirn anschlägt und sie stellen fest, dass FIFA und IOC „langsam die Diktaturen“ ausgehen, wenn es um die Wahl von Veranstaltungsstätten für sportliche Großereignisse geht.

Kein leichtes Themen-Menu, das die Künstlerinnen da auf der Bühne servieren. Aber jeder Gang ist mit Liebe zum bösen Detail angerichtet, gut abgeschmeckt mit Wortwitz, Pointen und grandios präsentiert mit Tanz und Gesang. Sollte dem Publikum, zum Beispiel beim Song von den Flüchtlingen, die im „knallroten Gummiboot“ anreisen und interniert werden, wenn sie nicht vorher absaufen, das Lachen im Halse stecken bleiben, ist das gewollt. Wer Sinn für den alltäglichen Wahnsinn hat, ist bei der „Inventur 2013“ richtig.


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